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de.comp.hardware.ALL-FAQs >> 2 Grafikkarten in einem PC
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![]() DCH-FAQs dchc+m-FAQ: 0. Übersicht 1. Über diese FAQ 2. Mainboards 3. CPUs 4. CPU-Kühlung 5. Schnittstellen 6. IRQs 7. BIOS 8. RAM 9. Übertakten 10. Fehlersuche 11. Treiber 12. Montage 13. Links 14. Schlusswort |
Mehrere Grafikkarten im PC1. Wozu diese FAQ?Nach Zweitauto, Zweitwohnung und Zweityacht erfreut sich die Zweitgrafikkarte zwecks Multimonitor-Betrieb ständig wachsender Beliebtheit. Allerdings ist noch längst nicht jede GraKa auch für den Betrieb als Zweitkarte geeignet; nicht abschaltbare VGA-Register machen einem inbesondere bei älteren Karten des öfteren einen Strich durch die Rechnung. 2. Eignung von BetriebssystemenLängst nicht jedes OS unterstützt mehrere Grafikkarten. Multimonitoring wird unterstützt von:
Es ist eingeschränkt möglich unter:
Es ist nicht möglich unter:
3. Eignung von GrafikkartenGenerell ist der Betrieb mehrerer Grafikkarten in der hier
beschriebenen Art und Weise nur auf Rechnern mit PCI-Bus bzw.
PCI-Bus und AGP möglich; für den VL-Bus gab es nur proprietäre
Lösungen. Wer bereits eine AGP-Grafikkarte hat, braucht für
Multimonitor-Betrieb eine PCI-Karte, da es pro Mainboard nur einen
AGP-Slot gibt (mehr ist nämlich beim AGP nicht möglich, da er eine
Punkt-zu-Punkt-Verbindung und keinen Bus darstellt, daher
"Accelerated Graphics _Port_"). 4. Potentielle ProblemeMan sollte darauf achten, daß die Grafikkarten keine überlappenden Ressourcen belegen (wenn man von IRQs einmal absieht), inbesondere was den Speicherbereich für den linearen Framebuffer angeht. Achtung: Die S3-Chips Vision 868 und 968 haben einen Bug, der sie nach nur 32 MB für ihren Framebuffer verlangen läßt, obwohl dieser 64 MB groß ist. Wird der Speicherbereich nach den ersten 32 MB durch eine andere Karte genutzt, gibt es logischerweise Probleme. Bei vielen Sockel-7-Boards erkennt das BIOS die fraglichen Chips und weist ihnen automatisch 64 MB zu, bei neueren ist das meist nicht mehr der Fall. (Diese S3-Chips sind zwar recht selten geworden und obendrein nur als primäre Grafikadapter einsetzbar, aber gerade Karten mit dem 968 und 4 oder gar 8 MB VRAM dürften ihrer guten Ergonomie und Bildqualität wegen noch des öfteren im Einsatz sein.) Zudem belegen älteren S3-Chips (z.B. 868/968, Trio64 und frühere) ursprünglich für 8514/A-Karten vorgesehene I/O-Adressen (x2E8-x2EA), was den Betrieb einer vierten seriellen Schnittstelle (normalerweise auf 02E8h) erschwert bzw. unmöglich macht. Leider nur allzuoft gibt es Treiberprobleme, insbesondere bei schon etwas älteren Karten. Dann muß man wohl oder übel alle Treiber durchprobieren: die letzten des Kartenherstellers, die letzten Referenztreiber des Chipherstellers... Des öfteren scheinen Grafikkarten auch Probleme mit dem IRQ-Sharing zu haben. Einige Chips (z.B. S3 Trio64V+ oder ATI Mach64) funktionieren unter Windows 2000 (im Gegensatz zu Win9x/ME) nicht als sekundäre Adapter; hier muß man die betreffende Karte als primären Adapter verwenden und das in Windows wieder "herumdrehen". Das Funktionieren von Direct3D- bzw. OpenGL-Beschleunigung ist ein nicht unkritischer Punkt, der noch dadurch verkompliziert wird, daß etliche Programme dafür nur die primäre Karte nutzen können (die Anzahl derer mit Auswahlmöglichkeiten steigt aber). Auch der verwendete Treiber spielt hierbei eine Rolle. Um das generelle Funktionieren der Direct3D-Beschleunigung zu testen, kann man z.B. das DirectX-Tool DXDiag heranziehen. 5. Kompatible Grafikkarten bzw. Grafikchips ("GPUs")Nachfolgend eine Übersicht von Grafikchips/-karten, die sich für den Betrieb als Sekundäradapter (nicht) eignen:
Fußnoten:
6. Weitere InformationenWeitere Informationen zum Multimonitoring unter Windows und Linux nebst etlichen Systemkonfigurationen gibt es bei http://www.realtimesoft.com/multimon/. Weitere Links: 7. Verfügbarkeit dieser FAQWird in unregelmäßigen Abständen in de.comp.hardware.graphik gepostet. Verfügbar auf http://www.dch-faq.de/2grakas.html |
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