CPU+Mainboard-FAQ >> 11. Treiber


0. Inhaltsangabe
1. Über diese FAQ
2. Mainboards
3. CPUs
4. CPU-Kühlung
5. Schnittstellen
6. IRQs
7. BIOS
8. RAM
9. Uebertakten
10. Fehlersuche
11. Treiber
 11.1 Wozu Treib...
 11.2 Was für Tr...
 11.3 Welche Tre...
 11.4 IDE Busmas...
 11.5 Finden / I...
12. Montage
13. Links
14. Schlusswort

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11. Treiber

In diesem Kapitel wird eine kurzer Blick auf die Treibersituation der Mainboards. Genauer gesagt geht es um die Treiber für die Chipsätze, da es unmöglich ist, zu jedem Mainboard einen Kommentar zu verfassen, wie der dortige Treiberstand ist. Leider kommen neue Chipsätze und Treiber in einer derartigen Fülle auf den Markt, dass eine gute Pflege dieses wichtigen Kapitels nicht sehr einfach ist. Wer also Tips und/oder Anmerkungen hat sollte nicht zögern sie uns mitzuteilen, damit wir es in die FAQ aufnehmen können.

Zurück zum Anfang des Kapitels  11.1 Wozu Treiber?

Heutige Chipsätze sind hochkompliziert und hochintegriert. Sie stellen eine Flut von Funktionen zur Verfügung. Um alle Features nutzen zu können und/oder dabei die beste Performance herauszuholen, muss ein Betriebssystem Treiber für die jeweiligen Komponenten installieren. Nur durch das Verwenden der richtigen (angepaßten) Treiber können alle Funktionen des Mainboards ausgenutzt werden; ausserdem wird durch das nun korrekte Ansprechen der Geräte sowohl die Stabilität als auch die Performance gesteigert. Die Verwendung funktionierender Treiber ist zum vernünftigen Betrieb also unbedingt notwendig.

Zurück zum Anfang des Kapitels  11.2 Was für Treiber?

Wer im Besitz eines Mainboards ist, das deutlich älter als das grade verwendete Betriebsystemen (kurz: BS) ist, wird im Bezug auf die Chipsatztreiber meist Glück haben: Sie werden "von Hause aus" mitgeliefert, sind also im BS integriert. Ein zusätzliches Aufspielen neuerer Treiber ist nur dann sinnvoll und notwendig, wenn Probleme mit den integrierten Treibern auftreten, etwa bei Instabilitäten. Problematisch wird es hingegen immer dann, wenn man brandneue Hardware verwendet. Nur in den seltensten Fällen funktionieren die Treiber des BS; in der Regel muss ein ganzer Satz an Treibern installiert werden. Das liegt vornehmlich daran, dass die "lebensnotwendigen" Geräte (AGP-Bus, PCI-Bus, IRQ-Tabelle, IDE etc.) eben durch unterschiedliche Treiber angesprochen werden. So muss für den AGP ein spezieller GART-Treiber (bzw. ein CPU-to-AGP-Treiber) installiert werden, um die AGP-Funktionen und -Kontrolle überhaupt zu ermöglichen. Ohne diesen Treiber sind die eigentlichen Grafikkartentreiber nutzlos. Ein Besonderheit stellt der VIA-GART-Treiber dar: er überlässt dem User die Optionen "Normal" und "Turbo" Modus, ohne direkt zu verraten, was diese Einstellung soll. Aufklärung gibt es z.B. im Support-Bereich von VIA (http://www.viaarena.com Im Normal-Modus wird der AGP auf die Geschwindigkeit 1X reduziert. Erst im Turbo-Modus sind AGP 2X und 4X möglich.
Da über den PCI-Bus eine grosse Zahl an Geräten angesprochen wird, muss hier dem Betriebssystem via INF-Datei mitgeteilt werden, welches PCI-Gerät sich hinter welcher "Vendor"-Kennung verbirgt. Nur so können die richtigen Treiber (diesmal vom Betriebssystem) installiert werden. Vorsicht ist hier bei Windows 95 geboten: die INF-Updates unterscheiden sich manchmal von denen für die restlichen Betriebssysteme.
Auch die IRQ-Tabellen wollen richtig ausgelesen und verwaltet werden, damit die PCI-Geräte gut zusammenarbeiten können. Auch dafür gibt es einen eigenen Treiber. Sogar für die IDE-Schnittstelle muss häufig ein neuer Treiber aufgespielt werden, damit höhere Modi (ATA/33 bis ATA/133) oder der Busmaster-DMA verwendet werden können.

Zurück zum Anfang des Kapitels  11.3 Welche Treiber für welches Betriebssystem?

In der folgenden Tabellen wird dargestellt, ob und welche Treiber ein jeweiliger Chipsatz benötigt:

  • Win98 = Windows 98 Build 4.10.1998 (zu Verwenden ist SP 1 für Win98)
  • Win98SE = Windows 98 Second Edition Build 4.10.2222
  • WinME = Windows Millennium Edition Build 4.90.3000
  • Win2000 = Windows 2000 Professional Build 5.00.2195 (zu Verwenden ist SP 2 für Windows 2000)
  • WinXP = Windows XP Build 5.10.2600
ALi

Treiber-Seite:
http://www.ali.com.tw/eng/support/support_driver.htm

Chipsatz Win98 Win98SE WinME Win2000 WinXP
ALi K8 - - - ALI ALI
ALi Magik 1 ALI ALI ALI ALI ALI
ALi CyberMagik ALI ALI ALI ALI ALI
ALi Aladdin P4 ALI ALI ALI ALI ALI
ALi Aladdin Pro 5T ALI ALI ALI ALI ALI
ALi Aladdin Pro 5 ALI ALI ALI ALI ALI
ALi Aladdin Pro 4 ALI ALI ALI ALI ALI
ALi TNT2 ALI ALI ALI ALI ALI
ALi Aladdin VII (1) ALI ALI ALI ALI ALI
ALi Aladdin V(+) ALI ALI ALI ALI ALI
ALi Aladdin IV(+) ALI ALI ALI ALI ALI
ALi Aladdin III ALI ALI ALI ALI ALI

ALI = ALi AGP-Chipsatz-Treiber

AMD

AMD Treiber-Seite:
http://www.amd.com/de-de/Processors/TechnicalResources/0,,30_182_871_2336,00.html

Chipsatz Win98 Win98SE WinME Win2000 WinXP
AMD 8000-Serie AMD AMD AMD AMD AMD
AMD 760 MP/MPX AMD AMD AMD AMD AMD
AMD 760 Irongate-4 AMD AMD AMD AMD AMD
AMD 760 (1) AMD+VIU AMD+VIU AMD+VIU AMD+VIU AMD+VIU
AMD 750 Irongate AMD AMD AMD AMD AMD

(1) Gemischter Chipsatz mit AMD 761 Northbridge, aber VIA VT82C686B Southbridge

  • AMD = AMD AGP-Chipsatz-Treiber
  • AMD+VIU = AMD AGP-Treiber und VIA-Treiberpaket mit VIA-USB-Filter, sind aber *ohne* VIA-AGP zu installieren!
    Anmerkung: VIA empfiehlt in seinem Support-Forum (www.viaarena.com) den USB-Filter aussschliesslich für die Chipsätze Apollo MVP3 und Apollo MVP4 zu installieren. Trotzdem berichten viele User, dass verschiedene Instabilitäten erst mit dem Aufspielen des USB-Filters behoben werden. Man sollte das System daher erst ohne den USB-Filter testen.
ATI

ATI Treiber-Seite:
http://www.atitech.com/support/driver.html

ATI liefert ein zusammengefasstes Treiberpaket für alle ATI-Chipsätze. Unterschieden wird in folgende Kategorien:

  • GART-Treiber: für die AGP-Unterstützung, ähnlich einem Inf-Update
  • VGA-Treiber: installiert den VGA-Treiber für die chipsatzinterne Grafikkarte
  • LAN-Treiber: installiert den Treiber für die Netzwerkkomponenten
  • SM-Bus-Treiber: stellt einen Treiber für den SM-Bus bereit, über den verschiedene Informationen ausgelesen werden können.

Die Treiber liegen für Windows ME, Windows 2000 und Windows XP vor, der Treiber für Windows ME kann aber laut ATI auch für Windows 98 und 98 SE verwendet werden.

Intel

Intel Treiber-Seite:
http://downloadfinder.intel.com/scripts-df/support_intel.asp

Chipsatz Win98 Win98SE WinME Win2000 WinXP
E8870 INF INF INF INF INF
E8500 TwinCastle INF INF INF INF INF
E7525 Tumwater INF INF INF INF INF
E7520 Lindenhurst INF INF INF INF INF
E7230 Mukilteo INF INF INF INF INF
E7221 Copper River INF INF INF INF INF
E7505 Placer INF INF INF INF INF
E7501 Plumas-533 INF INF INF INF INF
E7500 Plumas INF INF INF INF INF
E7320 LindenhurstVS INF INF INF INF INF
E7210 Canterwood-ES INF INF INF INF INF
E7205 Granite-Bay INF INF INF INF INF
i975X Glenwood INF INF INF INF INF
i955X Glenwood INF INF INF INF INF
i945PM/GM Calistoga INF INF INF INF INF
i945GT Calistoga INF INF INF INF INF
i945P/G/PL Lakeport INF INF INF INF INF
i925X/XE Alderwood INF INF INF INF INF
i915PM Alviso INF INF INF INF INF
i915GM/GMS Alviso INF INF INF INF INF
i915P/G Grantsdale INF INF INF INF INF
i915GV Grantsdale INF INF INF INF INF
i915GL Grantsdale INF INF INF INF INF
i910GML Alviso INF INF INF INF INF
i875P Canterwood INF INF INF INF INF
i865PE Springdale INF INF INF INF INF
i865G/GV Springdale INF INF INF INF INF
i865P Springdale INF INF INF INF INF
i860 Colusa INF INF INF INF o.k.
i855GME Centrino INF INF INF INF INF
i855PM/GM Centrino INF INF INF INF INF
i854 INF INF INF INF INF
i852PM/GM/GME/GMV INF INF INF INF INF
i850E Tehama-E INF INF INF INF o.k.
i848P Springdale-PL INF INF INF INF o.k.
i845MP Brookdale-M INF INF INF INF INF
i845GE/GV Brookdale INF INF INF INF INF
i845G/GL Brookdale INF INF INF INF INF
i845PE Brookdale INF INF INF INF INF
i845A/D/E Brookdale INF INF INF INF INF
i840 Carmel INF INF o.k.(1) o.k.(1) o.k.(1)
i830M/MP/MG Almador INF INF INF INF INF
i820E Camino INF INF o.k. INF o.k.
i820 Camino INF INF o.k. o.k. o.k.
i815G/EG Solano INF INF o.k. INF o.k.
i815P/EP Solano INF INF o.k. INF o.k.
i815/E Solano INF INF o.k. INF o.k.
i810E2 Whitney INF INF o.k. INF o.k.
i810/E Whitney INF INF o.k. o.k. o.k.
i460GX INF INF INF INF o.k.
i450GX Orion INF INF o.k. o.k. o.k.
i450NX INF INF o.k. o.k. o.k.
i450KX Mars INF INF o.k. o.k. o.k.
i440GX o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
i440BX o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
i440ZX o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
i440ZX66 o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
i440LX o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
i440EX o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
i440FX Natoma o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
i430TX Triton III o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
i430VX Triton II o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
i430HX Triton II o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
i430FX Triton I o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
i430NX Neptune o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
i430LX Mercury o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
  • o.k. = Chipsatz wird mit allen Features vom BS unterstützt
  • INF = Intel INF-Update-Patch für Windows 9x/2000
  • (1) = Bei Verwendung des PCI64-2 (P64-H2) Hubs muss das INF-Update auch aufgespielt werden
Micron

Micron gibt keine Treiber heraus. Es sollte die Treiber auf der mitgelieferten CD oder von der Webseite des Mainboard-Herstellers verwendet werden.

nVidia
Chipsatz Win98 Win98SE WinME Win2000 WinXP
nForce 4 Professional - - - NUD2000 NUD-XP
nForce 4 SLI (Intel) - - - NUD2000 NUD-XP
nForce 4 SLI (AMD) - - - NUD2000 NUD-XP
nForce 4 Ultra(AMD) - - - NUD2000 NUD-XP
nForce 4 (AMD) - - - NUD2000 NUD-XP
nForce 3 (Pro) - - - NUD2000 NUD-XP
nForce 2 /400 SPP NUD-98 NUD-98 NUD-ME NUD2000 NUD-XP
nForce 2 /400 IGP NUD-98 NUD-98 NUD-ME NUD2000 NUD-XP
nForce 420D NUD-98 NUD-98 NUD-ME NUD2000 NUD-XP
nForce 420 NUD-98 NUD-98 NUD-ME NUD2000 NUD-XP
nForce 415D NUD-98 NUD-98 NUD-ME NUD2000 NUD-XP
nForce 220D NUD-98 NUD-98 NUD-ME NUD2000 NUD-XP
nForce 220 NUD-98 NUD-98 NUD-ME NUD2000 NUD-XP
  • NUD-98 = nForce Unified Driver Package for Windows 98/SE
  • NUD-ME = nForce Unified Driver Package for Windows ME
  • NUD2000 = nForce Unified Driver Package for Windows 2000
  • NUD-XP = nForce Unified Driver Package for Windows XP
ServerWorks

ServerWorks gibt keine Treiber heraus. Es sollten die Treiber auf der mitgelieferten CD oder von der Webseite des Mainboard-Herstellers verwendet werden.

SiS

SiS Treiber-Seite:
http://www.sis.com/de/support/driver/index.htm

Chipsatz Win98 Win98SE WinME Win2000 WinXP
760 o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
755/FX o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
750 o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
748 o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
746/DX/FX o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
745 o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
741 o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
740 o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
735 o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
733 o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
730/S o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
661FX/M661MX o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
R659 o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
R658 o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
655/FX/TX o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
651 o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
650/DX/GX o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
648/DX/FX/MX o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
645/DX o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
635/T o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
633/T o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
630/E/S o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
620 + 5595 o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
540 o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
530 + 5595 Sinbad o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
5597/8 / 5582 Jedi o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
5596 + 5513 Genesis o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
5591/2 / 5592 David o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
5581 / 5582 o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
5571 Trinity o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
5511 / 5512 / 5513 o.k. o.k. o.k. o.k. o.k.
  • o.k. = Chipsatz wird vom BS unterstützt. Für zusätzliche Funktionen wie VGA, LAN etc. müssten trotzdem evtl. spezielle Treiber installiert werden. Hier hilft nur der Hersteller des Mainboards weiter.
  • SIS = SiS AGP-Chipsatztreiber
VIA

VIA Treiber-Seite:
http://www.viaarena.com/?PageID=2

VIA stellt für alle Betriebssysteme ein einheitliches Treiberpaket names "Hyperion" (ehemals "4in1-Treiber") bereit. Sie umfassen AGP-Treiber, Inf-Update, IDE-Miniport-Treiber und IRQ-Routing-Tabelle.

Es spricht nichts dagegen das jeweils aktuellste Treiberpaket zu installieren, jedoch empfielt VIA (nachzulesen unter http://www.viaarena.com/?PageID=300) für verschiedene Chipsätze und Betriebssysteme unterschiedliche Pakete:

Für neuere Chipsätze (KT400/A, KT600, KT880, K8T800, P4X533, P4X400/A, PT800, PT880) sollte grundsätzlich für alle OS ab Windows ME das aktuellste Paket (ab 4.51) verwendet werden. Gleiches gilt für Windows 2003 Server, wo immer das neueste Paket installiert werden sollte.
Für ältere Chipsätze und alle OS (ausser Windows 2003 Server) reicht laut VIA die Treiberversion 4.43. Wer nur Windows 98/SE verwendet kann laut VIA sogar 4.35 verwenden.

Treiber für die integrierten Grafikfunktionen (ProSavage, UniChrome etc.) finden sich unter http://www.viaarena.com/?PageID=70.

Für die USB Funktionalität stellt VIA mitlerweile die Version 1.10 des USB-Filtertreibers herausgegeben worden, für alle VIA-Chipsätze mit USB 1.0 gedacht ist; dieser Treiber ist auch Windows XP konform und sollte installiert werden.

Ab der Southbridge VT8235 ist USB 2.0 integriert. Diesen Treiber bietet VIA nicht selber an sondern wird vom Mainboardhersteller geliefert, siehe http://www.viaarena.com/?PageID=298.

Zurück zum Anfang des Kapitels  11.4 IDE Busmaster-Treiber

Legende:

  • Win95(a) = Windows 95 Build 4.00.950 oder 4.00.950a (Win95 OSR 1.0)
  • Win95B/C = Windows 95 Build 4.00.1111, 4.03.1214b oder 4.03.1214c (Windows 95 OSR 2.0, 2.1 oder 2.5)
  • Win98/SE = Windows 98 Build 4.10.1998 (SP 1) oder Windows 98 Second Edition Build 4.10.2222
  • WinME = Windows Millennium Edition Build 4.90.3000
  • WinNT 4.0 = Windows NT 4 Professional Build 4.00.1381 (SP 6a für WinNT 4)
  • Win2000 = Windows 2000 Professional Build 5.00.2195 (SP 2 für Windows 2000)
ALi

ALi verbaut bei gleichen Chipsatznamen (Northbridge) oft verschiedene Southbridges, die für die IDE-Funktionen zuständig sind. Deshalb finden sich hier die Nummern der Southbridges und nicht die Namen der Chipsätze selber wieder. Unter der Tabelle befindet sich eine Liste, welche Southbridges bei welcher Northbridge geläufig ist (siehe auch http://www.ali.com.tw/eng/support/support_driver.htm

Chipsatz Win95(a) Win95B/C Win98/SE WinME WinNT 4 Win2000
ALi M1543C ALI ALI ALI ALI ALI ALI
ALi M1543 ALI ALI ALI ALI ALI ALI
ALi M1535D+ MS MS MS MS MS MS
ALi M1535D MS MS MS MS MS MS
ALi M1535+ MS MS MS MS MS MS
ALi M1535 MS MS MS MS MS MS
ALi M1533 ALI ALI ALI ALI ALI ALI
ALi M1523B ALI ALI ALI ALI ALI ALI
  • ALI: Aktueller BM-Treiber von ALi für Win9x / NT4
  • ALi Magik 1 : M1543C, M1535D+, M1535D, M1535+, M1535
  • ALi Aladdin P4 : M1543C, M1535D+, M1535D, M1535+, M1535
  • ALi Aladdin Pro 5T : M1543C, M1535D+, M1535D, M1535+, M1535
  • ALi Aladdin Pro 5 : M1543C, M1535D+, M1535D, M1535+, M1535
  • ALi Aladdin Pro 4 : M1543C, M1535D+, M1535D, M1535+, M1535
  • ALi TNT2 : M1543C, M1535D+, M1535D
  • ALi Aladdin VII : M1543C, M1535D
  • ALi Aladdin V(+) : M1543C, M1533
  • ALi Aladdin IV(+) : M1543, M1533
  • ALi Aladdin III : M1523B
AMD
Chipsatz Win95(a) Win95B/C Win98/SE WinME WinNT 4 Win2000
AMD 760 AMD AMD AMD AMD AMD AMD
AMD 760 (1) VIA VIA VIA VIA VIA VIA
AMD 750 AMD AMD AMD AMD AMD AMD
AMD 750 (2) VIA VIA VIA VIA VIA VIA
  • AMD: Aktueller BM-Treiber von AMD für Win9x / NT4
  • VIA: Aktueller BM-Treiber von VIA für Win9x / NT4 / 2000 / ME
  • (1) Gemischter Chipsatz mit AMD-761 Northbridge, aber VIA VT82C686B Southbridge
  • (2) Gemischter Chipsatz mit AMD-751 Northbridge, aber VIA Southbridge
Intel
Chipsatz Win95(a) Win95B/C Win98/SE WinME WinNT 4 Win2000
E8870 INF INF UATA UATA UATA UATA
E8500 INF INF UATA UATA UATA UATA
E7525 Tumwater INF INF UATA UATA UATA UATA
E7520 Lindenhurst INF INF UATA UATA UATA UATA
E7505 Placer INF INF UATA UATA UATA UATA
E7501 Plumas-533 INF INF UATA UATA UATA UATA
E7500 Plumas INF INF UATA UATA UATA UATA
E7320 LindenhurstVS INF INF UATA UATA UATA UATA
E7230 Mukilteo INF INF UATA UATA UATA UATA
E7221 Copper River INF INF UATA UATA UATA UATA
E7210 Canterwood-ES INF INF UATA UATA UATA UATA
E7205 Granite-Bay INF INF UATA UATA UATA UATA
i975X Glenwood INF INF UATA UATA UATA UATA
i955X Glenwood INF INF UATA UATA UATA UATA
i945PM/GM Calistoga INF INF UATA UATA UATA UATA
i945GT Calistoga INF INF UATA UATA UATA UATA
i945P/G/PL Lakeport INF INF UATA UATA UATA UATA
i925X/XE Alderwood INF INF UATA UATA UATA UATA
i915PM/GM Alviso INF INF UATA UATA UATA UATA
i915GMS Alviso INF INF UATA UATA UATA UATA
i915P/G Grantsdale INF INF UATA UATA UATA UATA
i915GV Grantsdale INF INF UATA UATA UATA UATA
i910GL Grantsdale INF INF UATA UATA UATA UATA
i910GML Alviso INF INF UATA UATA UATA UATA
i875P Canterwood INF INF UATA UATA UATA UATA
i865G Springdale INF INF UATA UATA UATA UATA
i865P/PE Springdale INF INF UATA UATA UATA UATA
i860 Colusa INF INF UATA UATA UATA UATA
i855PM/GM Centrino INF INF UATA UATA UATA UATA
i852GM/GME/GMV/PE INF INF UATA UATA UATA UATA
i850E Tehama-E INF INF UATA UATA UATA UATA
i850 Tehama INF INF UATA UATA UATA UATA
i845MP Brookdale-M INF INF UATA UATA UATA UATA
i845GL/GV Brookdale INF INF UATA UATA UATA UATA
i845PE/GE Brookdale INF INF UATA UATA UATA UATA
i845A/D/E Brookdale INF INF UATA UATA UATA UATA
i840 Carmel INF INF UATA UATA UATA UATA
i830 Almador INF INF UATA UATA UATA UATA
i820/E Camino INF INF UATA UATA UATA UATA
i815/E/P/EP Solano INF INF UATA UATA UATA UATA
i810/E/E2 Whitney INF INF UATA UATA UATA UATA
i460GX Intel MS MS MS MS MS
i450GX Orion Intel MS MS MS MS MS
i450NX Intel MS MS MS MS MS
i450KX Mars Intel MS MS MS MS MS
i440GX Intel MS MS MS MS MS
i440BX Intel MS MS MS MS MS
i440ZX Intel MS MS MS MS MS
i440ZX66 Intel MS MS MS MS MS
i440LX Intel MS MS MS MS MS
i440EX Intel MS MS MS MS MS
i440FX Natoma Intel MS MS MS MS MS
i430TX Triton III Intel MS MS MS MS MS
i430VX Triton II Intel MS MS MS MS MS
i430HX Triton II Intel MS MS MS MS MS
i430FX Triton I Intel MS MS MS MS MS
i430NX Neptune Intel MS MS MS MS MS
i430LX Mercury Intel MS MS MS MS MS
  • INF: Aktuelles INF Update
  • Intel: Aktueller BM-Treiber von Intel für Win95a bzw. NT3.5x
  • MS: Ab der B-Version hat Windows eigene Busmaster-Treiber, die über die Systemsteuerung (DMA) aktiviert werden können. Ebenso Windows 98 und 2000. Hier sollte keine Busmaster-Treiber vom Chipsatzhersteller installiert werden!
  • UATA: Aktueller UATA-Treiber (Intel Application Accelerator, IAA) von Intel für Win98 / 2000 / NT4 / XP
SiS
Chipsatz Win95(a) Win95B/C Win98/SE WinME WinNT 4 Win2000
760 SIS SIS SIS MS SIS MS
755/FX SIS SIS SIS MS SIS MS
750 SIS SIS SIS MS SIS MS
748 SIS SIS SIS MS SIS MS
746 SIS SIS SIS MS SIS MS
745 SIS SIS SIS MS SIS MS
740 SIS SIS SIS MS SIS MS
735 SIS SIS SIS MS SIS MS
733 SIS SIS SIS MS SIS MS
730 SIS SIS SIS MS SIS MS
R658 SIS SIS SIS MS SIS MS
655 SIS SIS SIS MS SIS MS
651 SIS SIS SIS MS SIS MS
650 SIS SIS SIS MS SIS MS
648 SIS SIS SIS MS SIS MS
645 SIS SIS SIS MS SIS MS
635 SIS SIS SIS MS SIS MS
630 SIS SIS SIS MS SIS MS
620 + 5595 SIS SIS SIS MS SIS MS
530 + 5595 SIS SIS SIS MS SIS MS
5591 + 5595 SIS SIS SIS MS SIS MS
5598 / 5582 SIS SIS SIS MS SIS MS
5596 + 5513 SIS SIS SIS MS SIS MS
5511/5112/5513 (1) SIS SIS SIS MS SIS MS
  • MS: Ab der B-Version hat Windows eigene Busmaster-Treiber, die über die Systemsteuerung (DMA) aktiviert werden können. Ebenso Windows 98 und 2000. Hier sollte keine Busmaster-Treiber vom Chipsatzhersteller installiert werden!
  • SIS: Aktueller BM-Treiber von SIS für Win9x / NT4
  • (1) SIS-Treiber auch für WinMe und Win2000 empfohlen; siehe http://www.sis.com/support/driver/drivermap.htm
VIA

VIA empfielt den Einsatz des separaten Busmastertreibers für alle Chipsätze nur dann, wenn nach dem Aufspielen der 4-in-1 Treiber immer noch Probleme auftreten, wie z.B. beim Betrieb von ATAPI-ZIP Laufwerken. Mit den aktuellsten VIA-Hyperion-Treibern (4-in-1) sollte dieses Problem nicht mehr auftreten.

Zurück zum Anfang des Kapitels  11.5 Finden / Installieren / Deinstallieren

Bevor man sich auf der Suche nach den neuesten Treibern auf den Webseiten der Chipsatzhersteller tummelt, sollte man sich zuerst vergewissern, welcher Chipsatz tatsächlich auf dem Mainboard sitzt. Das Handbuch des Mainboards sollte hier Aufschluss geben. Falls dort die Angaben nicht zu finden sind, hilft ein oft Blick auf das Mainboard selber. Wer erst gar nicht weiss, was er für ein Mainboard besitzt, sollte einen Blick in Kapitel 2.4 werfen, denn dort wird genau das behandelt.

Hat man sich Klarheit verschafft, welcher Chipsatz auf dem Board ist, lohnt sich oftmals auch ein Blick auf die Seiten der Mainboardhersteller (siehe Kap. 13.2). Hier gibt es nicht immer die neuesten Treiber, aber dafür sind die dort vorhandenen Treibern bisweilen geprüft und auf die jeweiligen Mainboards und Chipsätze abgestimmt. Ihr Einsatz ist zu empfehlen.

Die allerneuesten Treiber, z.T. auch noch solche im Beta-Status (deren Einsatz hier ausdrücklich *nicht* empfohlen wird!), findet man normalerweise ausschliesslich auf den Seiten der Chipsatzhersteller (siehe Kap. 13.1). Die Treiber befinden sich dort i.d.R. im Support-Bereich.

Grundsätzlich gilt beim Besuch der jeweiligen Webseiten: Nicht einfach nur den Treiber herunterladen! Normalerweise gibt es sowohl Anleitungen, wie die Treiber zu installieren sind, als auch eine History, in der dargelegt ist, was sich seit dem letzten Treiber evtl. geändert hat. Das hilft vor allem beim Ausmerzen von Fehlern. Also: Augen auf nach allem, was sich an Zusatzinformationen auf den Webseiten findet! Kommt man gar nicht klar, können natülich auch Fragen in der jeweiligen Newsgroup Klarheit verschaffen.
Eine Besonderheit sind selbstverständlich die zusätzlichen IDE und/oder RAID-Controller auf den Mainboards. Sie benötigen eigene Treiber und sind i.d.R. noch nicht in den Betriebssytemen integriert. Deshalb muss man sich in diesem Falle zunächst darüber klar werden, was für ein Controller verbaut ist. Häufig sind die Controller von Promise (http://www.promise.com Highpoint (http://www.highpoint-tech.com oder CMD (http://www.cmd.com Auf den Webseiten der Hersteller finden sich häufig zwar die neuesten Treiber, jedoch sollte man zunächst auf den Seiten der Mainboardhersteller nachsehen, ob dort nicht vielleicht überprüfte und angepasste Treiber bereitgestellt werden.

Die Installation stellt nur sehr selten ein wirkliches Problem dar. Will ein Treiber partout die Installation verweigern, sollte man nocheinmal überprüfen, ob man wirklich die richtigen Treiber vorliegen hat. Ist dies der Fall, verhindern häufig abgeschaltete Board-Komponenten (z.B. Sek. IDE, AGP etc.) die korrekte Installation der Treiber-Pakete. Die Deinstallation dagegen ist häufig schwieriger. Das liegt jedoch nur zum Teil an den "schlechten" Softwareroutinen. Häufig liegt das Problem woanders: nach dem Aufspielen der Chipsatztreiber wurden z.B. andere Updates eingespielt, welche die Software verändern. Die Deinstallationsroutine der Chipsatztreiber findet dann die benötigten Komponenten nicht mehr und verweigert die vollständige Deinstallation. Dann hilft häufig nur das händische Löschen der Treiber, was vor allem dann problematisch ist, wenn die Treiber grade verwendet werden - Windows verweigert dann die Löschung. Ein Patentrezept gibt es auch hier nicht - hier hilft nur "trial and error".


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